Homöopathische Behandlung von Katzen

 

Die Homöopathie ist weder eine Weltanschauung noch ein Glaubensbekenntnis. Ihre nachgewiesenen Heilerfolge werden auch in schulmedizinischen Kreisen zunehmend anerkannt. Sie ist bei Mensch und Tier gleichermaßen anwendbar. Dem Tierhalter eröffnet sie die Möglichkeit - und soweit wahrgenommen auch die Pflicht - zur eigenverantwortlichen Behandlung seines Tieres.

 

Pflichten für Katzenhalter

 

Möglichkeiten und Grenzen der Homöopathie

Nicht (bzw. homöopathisch nur unterstützend) behandelt werden können innere und äußere Verletzungen (Brüche, Wunden etc.). Größte Vorsicht ist geboten bei schwerwiegenden akuten Erkrankungen (z. B. Vergiftungen). Hier ist vor allem auch das Einschätzungsvermögen des Katzenhalters gefordert, wie bedrohlich die Situation ist.

Wichtig !!! Die hier angeführten Tipps zur Behandlung mit Homöopathika und/oder Komplexmitteln ersetzen keinesfalls den Gang zum Tierarzt !! Sie sind lediglich als unterstützende Maßnahme gedacht. Jegliche Haftung und Gewähr für Personen-, Sach- und/oder Vermögensschäden durch die vorgeschlagenen Therapiemaßnahmen wird von mir ausgeschlossen.

 

Dosieranleitung für homöopathische Mittel

Homöopathische Mittel gibt es in Form von Globuli, Tabletten oder Tropfen. Komplexmittel sind verschiedene Mittel in einer Tablette.

1 Gabe / Dosis = 5 Globuli, 1 Tablette oder 5 Tropfen

D6

gibt man in der Regel 3 bis 5 mal tägl., im Notfall kann man es auch stündlich verabreichen  

D12

gibt man 2 mal am Tag 

D30

gibt man 1 mal am Tag  

D200

gibt man in der Regel einmal im Monat oder manchmal auch nur eine Gabe falls nicht anders empfohlen.

 

Auf dieser Seite möchten wir Ihnen einige Homöophatika von A-Z vorstellen. Wir möchten aber trotzdem nochmals ausdrücklich darauf hinweisen, dass die Vorstellung der Mittel auf keine Fall den Tierarztbesuch ersetzen soll. Wir verstehen diese Behandlung als zusätzliche Unterstützung, die Sie mit Ihrem Tierarzt absprechen sollten. Sie können auch einen erfahrenen Tierheilpraktiker zu Rate ziehen.
 
Hohe Potenzen

Die Hochpotenzen beginnen ab der 1000. Potenz (= M) und erstrecken sich in einen Bereich bis zu 1 Million. Der Einsatz von höheren Potenzen empfiehlt sich bei chronischen Erkrankungen mit langer Krankheitsgeschichte oder wenn das Gemüt des Tieres in Mitleidenschaft gezogen ist. Typische Gemütssymptome wären z.B. Angst vor anderen Tieren, Furcht in der Dunkelheit oder Furcht bei Gewitter. Auch Verhaltensstörungen sollte man nur mit höheren bis Hochpotenzen behandeln.


Homöophatische Hausapotheke

Als Darreichungsform sind Globuli und Tabletten am besten geeignet, Tropfen sollten, da sie Alkohol enthalten, nur im äußersten Notfall verwendet werden. Unter einer Gabe versteht man normalerweise 5 Globuli, 5 Tropfen oder 1 Tablette.

Bei chronischen Erkrankungen oder Beschwerden, die bei ein und demselben Tier immer wieder auftreten, ist von jeder Selbstbehandlung abzuraten. Die Behandlung chronischer Krankheiten erfordert ein qualifiziertes homöopathisches Wissen und ein ganz genaues Studium des Tieres, seiner Reaktionsweisen und der Entwicklung der Erkrankung, oft durch Generationen. Dasselbe gilt für für die Behandlung lebenswichtiger Organge. Eine falsche Behandlung kann unter Umständen schweren Schaden anrichten, eine echte Heilung behindern oder im schlimmsten Fall sogar unmöglich machen.

 

ATMUNGSORGANE, INFEKTIONSKRANKHEITEN, FIEBER

HALS, NASE, OHREN, INFEKTE, FIEBER ...

Aconitum: Es wirkt nur ganz kurze Zeit bei Beginn der Erkrankung, bevor der Infekt auf einem Organ lokalisiert ist, besonders wenn die Erkrankung durch Zugluft, trockene, kalte Luft, ausgelöst wurde. Typisch ist das plötzlich einsetzende Fieber gegen Abend; trockene, heiße Haut, Angst, Unruhe, Atmung und Herzschlag sind beschleunigt. Besonders wirksam ist Aconitum auch bei Ohrenschmerzen nach Zugluft.

Allium Cepa D3 : hilft der Katze wenn während eines Schnupfens Tränen reichlich fließen aber nicht wund machen. Der Naßenfluß jedoch so scharf ist, dass er wund macht. Typisch ist, eine deutliche Verschlimmerung der Symptome bei Wärme und eine Besserung im Freien. Zu Beginn dieser Erscheinungen geben Sie fünf mal fünf Globuli.

Belladonna: Belladonna-Entzündungen sind, anders als bei Aconitum, mehr auf eine Stelle beschränlkt, z. B. eine starke Halsentzündung, beginnender Katzenschnupfen (wenn die Katze noch etwas frißt), plötzliche, heftige, pulsierende Ohrenschmerzen. Anfallsweises, plötzliches Auftreten, schneller Verlauf; das Kitten ist z. B. in einer Minute vollkommen gesund und in der nächsten schwerkrank. Fieber mit heißem Kopf, kühlen Extremitäten, schneller, harter Puls, erweiterte Pupillen, Schleimhäute trocken, hochrot, Auffahren und Zucken im Schlaf, wie wenn die Katze in Krämpfe fallen würde. Sie leidet nicht unter Angst, ist aber gereizt. Sie mag keine Berührungen, kein grelles Licht, keinen Lärm und keine Erschütterung. Folge von Durchnässung, feuchtem Wetter.

Drosera D4 : hilft der Katze bei quälenden Hustenanfällen. Der Husten klingt hart und bellend und die Katze würgt bis zum Erbrechen. Anfangs verabreicht man das Mittel stündlich, am nächsten Tag alle zwei Stunden und mit einsetzender Besserung noch einige Tage dreimal täglich.

Dulcamara : hilft bei einer Ohrentzündung, der ein Bad vorausgegangen ist.

Echinacea purpurea : zur Stärkung des Immunsystems bei allen Infektionskrankheiten, egal ob durch Bakterien oder Viren verursacht; auch prophylaktisch, wenn die Gefahr einer Ansteckung besteht. Früh genug gegeben, kann es nach erfolgter Infektion sogar Antibiotika ersetzen.

Euphrasia : Im Gegensatz zu Allium cepa ist bei Euphrasia die Tränenflüssigkeit so scharf, dass die Umgebung der Augen wund ist und hässliche Spuren entstehen, der Nasenausfluß dagegen ist mild; ev. zäher Schleim auf der Hornhaut. Husten trocken, aber locker, im Gegensatz zu den meisten Hustenformen schlimmer am Tage und nicht störend in der Nacht.

Ferrum phosphoricum D12 : bei Fieber in Zusammenhang mit einer unklaren Infektion oder nach einer Impfung, das Allgemeinbefinden ist nicht so stark beeinträchtigt. Ferr.Ph. hat sich auch bei symptomarmen Ohrenschmerzen bewährt.

Ipecacuanha : krampfhafte Hustenanfälle durch Schleimanhäufung mit Würgen bis zum Erbrechen, hilft auch bei Emphysem infolge von chronischem Asthma.

Kalium bichromicum : "Leiden jeglicher Schleimhäute, mit Ausfluß von zähem, klebrigem, festsitzendem Schleim welchen man in lange Fäden ziehen kann." Kalium bichromicum hilft nicht nur bei akuten Erkrankungen der Nasenschleimhaut (auch Mund, Rachen, Luftröhre...) mit fadenziehender Absonderung, sondern auch bei nachfolgenden chronischen Beschwerden, wie z.B.wenn eine Verschleimung im Nasen-Rachenraum ins Ohr übergeht.

Lachesis : Rachen ist dunkelrot verfärbt; Stimmlosigkeit und Schluckbeschwerden, vorwiegend linksseitig, so beginnt z. B. eine Ohrentzündung links und wandert dann nach rechts, (bei Lycopodium ist es genau umgekehrt); der Patient liebt kalte Schlafplätze und schläft sich in die Verschlimmerung hinein, Katzen miauen viel, sind berührungsempfindlich mit heftigen Abwehrreaktionen im Hals- und Bauchbereich, alles, was in die Nähe der Nase oder des Mundes kommt, stört beim Atmen. Die Katze mag nichts Einengendes um Hals und Brust, kein Halsband.

Marum Verum D3 : sollte bei einem chronischem Schnupfen eingesetzt werden. Die Katze leidet an Appetitmangel, weil sie das Futter nicht riechen kann. Sie niest häufig und ihre Stimmung ist leicht reizbar.Die Katze bekommt dreimal täglich eine Gabe bis die Syptome abgeklungen sind.

Mercurius : Halsschmerzen mit starkem Speicheln bei eitrigen Mandeln gilt dasselbe wie bereits bei Hepar sulfuris beschrieben: keine Tiefpotenz......; Beginn mit aufsteigendem Frösteln, meist abends - in diesem Stadium kann man noch eine Erkrankung "abfangen" - schlimmer nachts. Schweiß lindert nicht, die Beschwerden nehmen mit dem Schweiß zu. Absonderungen sind erst dünn und wundmachend, später werden sie dicker und mild.

Nux vomica : "Große Hitze, der ganze Körper brennend heiß, besonders das Gesicht rot und heiß, dennoch kann der Patient sich nicht bewegen oder im geringsten entblößen ohne zu frösteln." Die Ursachen für das Fieber können vielfältig sein, entscheidend sind diese Symptome.

PULSATILLA D4 : kommt bei Katarrhen die im Übergang von aktuten in die chronische Phase treten zum Einsatz.Typisch ist eine gelb-grüne Schleimsektetion. Die Katze wirkt traurig und leidet still vor sich hin.

Sticta pulmonaria : hilft bei Husten begleitet von trockenem Schnupfen, ev. verbunden mit akuten Gliederschmerzen. Niesen mit verstopfter Nase, Schlaflosigkeit, die nicht nur durch Husten ausgelöst ist sondern durch einen Zustand von Nervosität.

 

BRONCHITIS

Eine Bronchitis ist eine bakterielle oder virale Entzündung der Bronchialschleimhaut aller Bronchien oder nur bestimmter Abschnitte, die symptomatisch mit Fieber bis 40C, beschleunigter Atmung und Husten mit meist eitrigem Auswurf einhergeht. Weitere Symptome sind Mattigkeit und Appetitlosigkeit.

Hier sind Gripp-Heel-Tabletten angezeigt. Bei einer akuten Bronchitis geben Sie alle 15 Minuten 1 Tablette. Mit fortschreitender Besserung reduzieren Sie auf 3mal täglich 1 Tablette. Um die Abwehrkräfte der Katze zu aktivieren, fügen Sie dem Trinkwasser 10 Tropfen Echinacea D 1 zu. Zusätzlich sollten Sie kalte Prießnitzwickel anlegen, wobei Sie zunächst ein feuchtes grobes Leinentuch um die Brust wickeln. Darüber kommt ein Woll- oder Baumwolltuch, das den feuchten Umschlag bedeckt und ihn auf beiden Seiten um etwa 2 cm überragt. Sobald das Tuch warm wird, sollten Sie es wieder abnehmen. Diesen Vorgang können Sie 2- bis 3mal täglich wiederholen. Auch die Akupressur ist hier von Vorteil. 3 Punkte sollten stimuliert werden. Je ein Akupressurpunkt liegt oberhalb des Schulterblattes rechts und links der Wirbelsäule, ein weiterer Punkt an der Außenseite der Vorderfußwurzel etwas nach hinten.

Bemerkungen: Die Fiebermessung erfolgt durch Einschieben des Thermometers in den Enddarm, wobei es zur besseren Gleitfähigkeit z. B. mit Vaseline eingerieben wird. Nach etwa 2-3 Minuten können Sie die Temperatur ablesen.

AUGENERKRANKUNGEN
 BINDEHAUTENTZÜNDUNG

Erste Anzeichen sind meist tränende Augen. Oft juckt das Auge auch, und die Katze reibt es sich mit der Pfote. Verursacht wird eine einseitige Entzündung meist durch eine Verletzung, auch Zugluft kann die Ursache sein. Eine beidseitige Entzündung ist oft das Begleitsymptom einer viralen Erkrankung, einer Allergie oder einer Chlamydiose. Äußerlich können Sie das Auge mehrmals täglich mit lauwarmen Augentrosttee abtupfen (nur tupfen, und immer von außen nach innen).

Homöopathische Mittel

Komplexmittel

 

GESCHLECHTSORGANE
 

GESÄUGE-ENTZÜNDUNG

 

Am Beginn Belladonna D4 oder D6, 1 x stündlich, wenn Belladonna nicht ausreicht, dann Apis D3 im Wechsel, besonders dann, wenn die Schwellung ödematös ist.

 

Hepar Sulfuris : kommt bei Eiterungen jeder Art zum Einsatz. Allerdings gibt es eine Besonderheit bei der Wahl der Potenz. Soll der Eiter rasch Abfließen (z.B. bei einem Abzess, der eröffent werden soll) wählt man eine niedrige Potenz in häufigen Gaben, also D4 dreimal täglich verabreicht. Soll eine Einschmelzung des Sekretes erreicht werden (z.B. eine Entzündung des Gesäuges) wählt man eine höhere Potenz in selteneren Gaben, also D30 einmal täglich verabreicht.

 

Lachesis D12 : ist ein sehr vielseitiges Mittel uns sollte nur von einem erfahrenen Therapeuten eingesetzt werden. Es findet bei starken Entzündungen wie Gebärmutterentzündungen, Entzündungen des Gesäuges usw Anwendung.

 

HARNORGANE

Blasenentzündung

Eine Blasenentzündung ist eine meist bakterielle Erkrankung der Blasenschleimhaut, die einerseits durch von außen nach oben über die Harnröhre aufsteigende Bakterien und andererseits durch Bakterien, die von den Nieren oder oberen Harnwegen her abgeleitet werden und sich in der Blase festsetzen, verursacht wird. Harnsteine oder Harngrieß können auch die Ursache für eine Blasenentzündung sein. Die Katze beleckt sich dauernd im Urogenitalbereich und hat einen stark gesteigerten Drang zu urinieren. Sie uriniert mit seltsam gekrümmten Rücken oft nur ein paar Tropfen. Der stark riechende Urin kann u. U. mit Blut versetzt sein. Ein frühzeitiges Erkennen und Behandeln der Blasenentzündung ist sehr wichtig, damit die chronische Form vermieden wird.

Die Katze versucht häufiger als sonst Harn abzusetzen, der jedoch nur tropfenweise kommt und dazu noch blutig sein kann. Manchmal passiert es auch das das Tier den Harn nicht mehr halten kann. Das Harnlassen und Belasten der Bauchhöhle bereitet der Katze sichtliche Schmerzen. Auch Fieber kann auftreten, jedoch nur bei einer baktieriellen Entzündung der Blase.

Entzündungen der Harnblase werden meist durch Harngrieß und Harnsteine verursacht, da sie die Schleimhaut ständig reizen. Eine Blasenentzündung entsteht, wenn sich die Katze erkältet oder sie durchnäßt herumläuft, auch kann eine Blasenentzündung durch eine aufsteigende Infektion entstehen. Gerade bei Kätzinnen ist das häufiger der Fall, da sie im Vergleich zum Kater eine viel kürzere Harnröhre hat.

Geben Sie Ihrer Katze 3mal täglich 1 Tablette Cantharis D6 ein und gleichzeitig 10 Tropfen Echinacea D3 ins tägliche Trinkwasser, damit die Körperabwehr zusätzlich gesteigert wird.

Bei akuter Entzündung, mit Harnverhalt und Blutbeimengung geben sie Belladona D6. Sollte die Katze unter schmerzhaften ,ständigen Harndrang leiden und dieser mit Blutbeimengung nur tropfenweise abgehen, geben sie Cantharis D6, alle 2 Stunden ,bei Besserung reduzeiren sie täglich die Gaben.

 

HARNORGANE

  • Arsenicum album D30 : ist bei chronischen Nierenleiden angezeigt. Die Katze ist abgemagert und trinkt auffällig viel. Die Behandlung sollte über vier Tage erfolgen und das Mittel abends verabreicht werden.
  • Apis melifica : hilft ebenfalls bei Infektionen der Harnwege. Die Symptome sind weniger als bei Cantharis. Die Schmerzen, die Apis verlangen, sind eher stechend. Der Patient ist ruhiger.
  • Cantharis D6 : bei Blasenentzündung, hilfreich auch bei Brandwunden, bei allen brennenden Schmerzen und allem, was mit Blasenbildung verbunden ist. (Wer unter Fieberblasen leidet - möglichst frühzeitig genommen, hilft wunderbar!).
  • Lycopodium D30 : in Verbindung mit Magnesium carbonicum D30 verhindert die Neubildung von Harngrieß und - steinen, wenn der Urin wieder fließt, verabreicht man der Katze täglich im Wechsel je eine Gabe dieser beiden Mittel für vier Wochen.
  • Sabal serrulatum D3 : Dieses Mittel  sollte jeder Katzenhalter im Haushalt haben, da es bei der Behandlung von Harngrieß von unschätzbarem Wert ist. Vor allem Kater neigen häufiger zu diesem Krankheitsbild als weibliche Tiere. Der Kater läuft immer wieder zur Toilette und versucht verzweifelt Urin abzusetzen. Das gelingt ihm aber nur unter starkem Pressen und offensichtlichen Schmerzen. Häufig gehen aber nur wenig Tropfen blutigen Urins ab. Man verabreicht dem Kater alle zehn Minuten eine Gabe. Oft fließt schon nach der zweiten Gabe reichlich Urin. Sollte sich nach fünf bis sechs Gaben kein Erfolg einstellen, bzw. kaum Harn fliessen,  muß das Tier ohne Verzögerung zum Tierarzt gebracht werden. (Gefahr der Urämie) . Es wird als "homöopathischer Katheter" bezeichnet, bei Harnverhaltung , Verlegung der Harnröhre durch Gries.
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    HORMONE & SEXUALITÄT

     
    DAUERROLLIGKEIT- HORMONSTÖRUNG

    Hormone sind körpereigene Wirkstoffe, die in bestimmten Drüsen gebildet, an eine andere Stelle des Organismus transportiert werden und Stoffwechselvorgänge steuern. Sie gelten als Informationsträger und sorgen für eine gewisse Harmonie im Organismus. Hormonstörungen sind bei Katzen sehr selten. Wenn sie auftreten, zeigen sie sich mit stellenweisem Haarausfall ohne Juckreiz und eventuell mit Hautausschlägen. Hierbei wäre es wichtig, über Laboruntersuchungen abzuklären, welcher Teil der Hormonsystems gestört ist. Eine augenfällige Hormonstörung ist die monatelange Rolligkeit, wobei sich die normalen Periodenabstände verkürzen und die Läufigkeit selbst verlängert ist. Weiterhin gehört auch die Scheinschwangerschaft dazu, bei der sich die Katze so benimmt, als bekomme sie Junge, während auch Milch in die Zitzen schießt.

    Sollte sich eine Scheinschwangerschaft einstellen, so ist hier zur schnelleren Überwindung 3mal täglich 1 Tablette Asa foetida D4 angezeigt. Zur Normalisierung der Rolligkeit 3mal täglich 1 Tablette Murex D30 eingeben.

    Murex Purpurreus D30 kann die Rolligkeit der Katze regulieren, wenn die Katze zu oft rollig wird. Man gibt dann das Mittel alle vier bis fünf Tage einmal am Tag, bis die Rolligkeit auf ein normales Maß reduziert ist.


    DECKUNLUST

    Stärke und Fähigkeit zum Decken mit Damiana D1 und Acidum phosphoricum D 6. Von jedem Mittel 3 Gaben täglich, stets morgens nüchtern und abends spät, die mittägliche Dosis nicht gerade zum Futter, sondern am besten 1/2 Stunde vorher.

    MARKIEREN

    Mit Ustilago maydis D200 3 x wöchentlich über ca. 6 Wochen sind sehr gute Erfolge erzielt worden!

     

    IMPFREAKTIONEN

    Es besteht manchmal die Möglichkeit einer allergischen Reaktion auf eine Impfinjektion. Die Injektionsstelle kann sich verdicken, wobei diese Reaktion meist sehr schnell eintritt. Sie kann sich allerdings auch in einer Veränderung des Allgemeinbefindens zeigen, indem die Katze apathisch wird und keinen Appetit zeigt. Therapie: Bei einer Hautveränderung sollte Traumeel auf die Injektionsstelle gerieben werden. Bei allgemeinem schlechten Befinden hilft 3mal täglich 1 Tablette Thuja D12.

    Thuja hilft Impfschäden zu verhindern, darf aber unter keinen Umständen trächtigen Kätzinnen gegeben werden !!!

     

    FIEBER NACH EINER IMPFUNG

    alle 2 Stunden 5 Kugeln Apis Mellifica 9 CH mit 2 Tropfen Rescue Bach Blüten geben.

     

    IMMUNSYSTEM

     

    Krebsforscher Dr. Hardin Jones (Universität v. Kalifornien): "Keiner stirbt an Krebs sondern an einem Zusammenbruch des Immunsystems". Die Ernährung spielt auch hier die wichtigste Rolle. Ein optimal gesundes Immunsystem bietet den optimalen Schutz gegen alle ernsthaften Erkrankungen. Tiere, die mit Vitaminen und Mineralien ausreichend versorgt werden und ausschließlich hochwertiges Futter bekommen, sind robust und ihr Abwehrmechanismus wird mit Viren, Chemikalien, Umweltgiften, künstlichen Zusatzstoffen leichter fertig - diese alle können das abnormale Zellenwachstum auslösen.

     

    Futtersorten mit künstlichen Antioxidantien und undefinierbaren "Nebenerzeugnissen" sollten gänzlich weggelassen werden. Diese strapazieren den Körper nur unnötig. Die meisten sog. Nebenerzeugnisse sind untauglich als Nahrungsmittel! Die Schlachtabfälle werden in der menschlichen Nahrung überhaupt nicht eingesetzt - und das hat schon was zu sagen, weil z.B. in der Wurst auch viele unappetitliche Bestandteile Verwendung finden. Wenn diese Schlachtnebenprodukte von der menschlichen Nahrung ausgeschlossen werden, dann nur deshalb weil sie absolut keine oder nur wenige Nährstoffe enthalten!

     

    Künstliche Antioxidantien (die das Futter vor Ranzigwerden schützen - es geht aber auch natürlich!) reichern sich langsam im Körper an. Wenn auf der Futterpackung nur "EWG-Zusatzstoffe" stehen, können wir nicht wissen, welche Stoffe verwendet werden. Der Stoff BHA (E320) ist z.B. nachweislich krebserregend.

     

    Die Futterumstellung auf EINE hochwertige Futtersorte sollte langsam durchgezogen werden; zuerst nur ein wenig von dem neuen Futter unter das Alte mischen und täglich den Anteil des neuen Futters erhöhen. Füttern Sie nur Futter, wo auf der Packung jede Zutat einzeln aufgelistet wird. Dann wissen Sie, was Ihr Tier bekommt und daß die Verdaulichkeit immer gleichbleibend ist. Das Problem bei Beutetierfressern ist, daß deren Verdauungssystem darauf aufgebaut worden ist, Nahrung von IMMER GLEICHER Qualität zu bekommen. Beutetiere haben alle 100% gleiche Zusammensetzung... Deshalb ist diese von der Werbung geprädigte Abwechslung für unsere Tiere absolut schädlich! Es schlägt auf den Magen und belastet auf die Dauer das Immunsystem.

     

    Die Rolle der Vitamine wird in unserer Medizin nur allzu gerne vergessen! Dabei wurde bereits 1925 die Verbindung zwischen Vitamin A-Mangel und Krebs festgestellt (Inhibitory Effect of Vitamin A on Carcinogenesis. Journal of the National Cancer Institute, Sept. 1971) In Tierversuchen wurde Tumorwachstum in Mäusen begünstigt durch mangelndes Vitamin B (On the Relation of Diets to the Development, Prevention and Treatment of Cancer. Journal of Nutrition, vol. 44, 1951) Vitamin C wurde als "Tumorkiller" bereits 1969 entdeckt. Die Forscher von National Cancer Institute stellten außerdem fest, daß Vitamin C auch in hohen Dosen nicht toxisch wirkt und unbedenklich eingesetzt werden kann. Leider wurden diese Untersuchungen nicht von den Unis weitergeführt sondern die ganze Krebsforschung konzentrierte sich nur auf die toxischen chemotherapeutischen Medikamente. Dr. Linus Pauling in den USA und Dr. Ewan Cameron in Scotland waren die ersten, die erfolgreich Megadosen von Vitamin C in Behandlung von Krebspatienten einsetzten. Japanische Studien haben belegt, daß Patienten, die Vitamin C erhalten, 15 mal länger lebten als die, die kein Vitamin C bekamen. (Supplemented Ascorbate in the Supportative Treatment of Cancer. Proceedings of the National Academy of Sciences, Sept. 197 Vitamin C beteiligt sich an Kollagenbildung - umso stärker die innerzellulären Wände, desto resistenter das Gewebe. Ja, aber Katzen bilden doch selbst Vitamin C im Körper... Ja, aber ungenügend. Katzen sind generell sehr schlechte Vitamin C -"Produzenten": sie produzieren durchschnittlich 40 mg pro kg KM während Mäuse z.B. das 6-fache produzieren... (Evolution and the Biosynthesis of Ascorbic Acid. Science, Dec. 21, 1973) Außerdem gibt es sehr starke individuelle Unterschiede - z.B. scheint das Unvermögen, genug Vitamin C zu bilden, in bestimmten Linien genetisch bedingt zu sein. Und mit dem fortschreitendem Alter verringert sich die körpereigene Produktion noch mehr... Viele Zahnfleischentzündungen sind auf einen Mangel an Vitamin-C zurückzuführen.

    Die Rolle von Vitamin E ist auch bekannt als Antioxidant.

    Einzelne Vitamine (Vitamin C als Ausnahme!) sollten jedoch nur als Komplex verabreicht werden, da sie erst dann ihre Wirkung entfalten.

    Die körpereigenen Abwehrkräfte zu verstärken; das geschieht durch 1) hochwertiges Futter OHNE künstliche Antioxidantien, Zusatzstoffe und OHNE Nebenerzeugnisse 2) Vitamine

    Trockennahrung ist in erster Linie empfehlenswert, da die Vitamine in dieser Form der Nahrung besser enthalten bleiben. Von den Trockenfuttersorten ist besonders empfehlenswert Felidae (ein sehr hoher Fleischanteil); gänzlich ohne "Nebenprodukte" und künstliche Zusatzstoffe, reich an den essentiellen Fettsäuren und Lezithin, enthält als einziges Futter probiotische Kulturen und Enzyme zur besseren Nährstoffverwertung. Auch Nutro Max Cat / Choice Cat ist hochwertig und empfehlenswert. Von den Dosenfuttersorten (nur als Ergänzung; 2/3 Trockenfutter und 1/3 Dose) Felidae oder Nutro (Max und Choice) Dosen.

    Zugabe von Vitaminen in Form von Trofizoon Aufbaukost und zusätzlich Vitamin C täglich 2 x täglich eine halbe Messerspitze Ascorbinsäurepulver in 2 ml Wasser aufgelöst mit der Hilfe von einer Einwegsspritze in den Mund träufeln.

    Baypamun ist ein guter Immunverstärker. "Normale" Impfungen sind Gift für eine Immungeschwächte Katze.

     

    ABWÄHRKRÄFTE STEIGERN

    Aconitum D12,  4-6x täglich. Es empfiehlt sich, das Mittel prophylaktisch vor Tierarztbesuchen, Ausstellungen, Reisen, Deckungen usw. einzusetzen. Man fängt einen Tag vorher an und beendet die Gabe 2 Tage nach dem Ereignis. Zur Steigerung der Abwehrkräfte bei Viruserkrankungen gibt man zusätzlich Viruvetsan (Fa.Schwabe) 2-3x täglich.

     
    KREISLAUFSCHWÄCHE 

    PSYCHE & VERHALTEN

    AGGRESSIONEN

    Wenn es sich um einen chronischen Zustand handelt, ist das Grundmittel Ignatia Homaccord (z.B. von der Fa.Heel) mindestens 2 Monate lang 2x täglich 5 Tropfen.In akuten Fällen ist das Grundmittel Chamomilla D30 + Lachesis D12. In chronischen Fällen, die sehr ausgeprägt sind, wird zusätzlich Kavia D1 + Valeriana Officinalis D4 gegeben.

     

    VERLETZUNGEN und OPERATIONEN

    Alendula : fördert die Wundheilung bei Rißwunden und Quetschungen. Innerlich gibt man es in D3 bis die Wunde abgeheilt ist. Äußerlich behandelt man die Wunde mit einer Lösung aus 100 Milliliter abgekochtem Wasser und 10 Tropfen Urtinktur. Die Lösung immer frisch zubereiten.

  • Arnica D6 : bei jeder Verletzung, anfangs mehrmals alle 15 Minuten, danach 3x tgl. bis zur Besserung.
  • Arnica D30 : zur Wundheilung anläßlich einer Operation, der Kastration, zwei Tage vor der Operation und danach bis zur Heilung tgl 1 Gabe.
  • Arnica D3 : und Hypericum D3 wenn nach einem Unfall eine Gehirnerschütterung vermutet werden muß, abwechselnd alle 15 Minuten eine Gabe bis zum Erreichen eines Tierarztes.
  • Hypericum : hilft ebenfalls, wenn nach einem Unfall eine Gehirnerschütterung vermutet werden muß; bei jeder Verletzung von Nerven, bei Wirbelsäulenverletzungen, besonders schmerzhaften Verletzungen, Stichwunden durch Nägel, Nadeln, Dornen etc., Kratzwunden, Tierbissen (bes. Katzen- oder Rattenbissen; die Bißstellen sind sehr klein, kaum sichtbar, aber sehr tief und können zu sehr schweren Infektionen führen). Hier kann Hyperikum vorbeugen. Nicht nur für die Katze, auch für Tierbesitzer wichtig !

  • Ledum : wirkt bei Stichwunden ähnlich gut, allerdings steht hier nicht eine Verletzung von Nerven im Vordergrund. Ledum folgt auch oft auf Arnika, es beseitigt blaue Fecken (blaues Auge).

  • Natrium sulphuricum : hilft bei Schädeltraumata, zur Vorbeugung von Folgeerscheinungen von Gehirnerschütterung und -prellung, bei epilepsieartigen Zuckungen und Konzentrationsstörungen nach Schädeltrauma.

  • Phosphorus : hilft bei Blutungen, vor allem aus der Nase, von Zähnen und Zahnfleisch. Kleine Wunden bluten stark. Phosphorus "ist mit Blut verknüpft".

  • Rhus toxicodendron : heilt die Folgen von Verrenkungen, Verstauchung und Zerrungen, starker Bezug zu Sehnen, Bändern, Haut, hilft auch bei akuten wie chronischen Gelenkentzündungen. Besserung durch Bewegung, außer zu Beginn der Bewegung; der Patient ist ungeduldig, ruhelos, extravertiert.

  • Symphytum officinale : hilft bei Gesichtsverletzungen durch frontale Stürze mit Quetschungen, Abschürfungen und Blutergüssen, bei Stürzen aus der Höhe, wie sie gerade bei Katzen vorkommen, wenn Fenster etc. nicht entsprechend abgesichert sind.

     

    EITERUNGEN


    Hepar sulfuris :
    Wenn der Eiter erst im Begriff ist, sich zu bilden, kann man unter Umständen durch die Gabe einer hohen Potenz die Eiterung verhüten, und dem ganzen Prozeß Einhalt gebieten. Man darf die Gabe aber nicht zu schnell wiederholen! Hat sich bereits Eiter gebildet, wird durch Hepar sulfuris der Reifungsprozeß, der Eiterabfluß und damit die Heilung beschleunigt. In diesem Fall kann man eine niedrigere Potenz wählen, muß aber nicht.

    Silicea : ist bei allen chronischen Eiterungsprozessen angezeigt, bes. auch bei tiefsitzenden Eiterungen, stößt Fremdkörper ab. Es paßt zu einem späteren Stadium als Hepar sulfuris. Es hilft bei der Heilung, nachdem der Eiter abgeflossen ist.

     

    ERFRIERUNGEN

  • Agaricus

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    INSEKTENSTICHE

  • Appis Mellifica D6 : Dieses Mittel wird bei Insektenstichen ( Bienen, Wespen) eingesetzt. Sie sollten es alle 15 Minuten nach einem Stich verabreichen bis die Schwellung zurückgeht. Stiche in Mund und Rachenraum gehören in tierärztliche Behandlung. Wenn möglich solche Stiche mit Eis kühlen. Weiter Anwendungsgebiete sind Infektionen der Schleimhäute und Harnwege. Typisch ist eine Verschlimmerung zwischen 15-18 Uhr, warme Plätze werden gemieden und Kühle Orte deutlich bevorzugt. Die Katze hat mäßiges Fieber, Schleimhäute sind sichtbar geschwollen. Urin kann nur tröpfchenweise abgegeben werden. Anfangs stündlich geben bis zur Besserung dann nur noch dreimal täglich.

  • Ledum : hilft nicht nur gegen Stichwunden sondern auch gegen Insektenstiche, besonders wirksam ist in diesem Fall die C200.

     

     SONNENBRAND, SONNENSTICH

    Belladonna : wichtige Symptome: pulsierende Halschlagader, erweierte Pupillen, schlägt um sich, überempfindlich gegen Sinneseindrücke.

    Cantharis : hilft bei Sonnenbrand, ähnlich wie bei anderenVerbrennungen auch.

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    STROMSCHLAG

    Phosphorus

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    VERBRENNUNGEN

    Urtica urens : hilft bei leichteren Verbrennungen.

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    VERDAUUNGSORGANE

    DURCHFALL.

    Setzen Sie die Katze 1 - 2 Tage auf "Null - Diät". Geben Sie ihr Tee (Kamille, Fenchel oder Schwarztee). Auch Eichenrindentee ist sehr gut für den Darm (stark beruhigend und desinfizierend). Um der Austrocknung entgegenzuwirken, können Sie auch eine Elektrolytlösung zufüttern (z.B. Lectade, beim Tierarzt erhältlich). Am 2. oder 3. Tag bieten Sie der Katze Schonkost an (z.B. Hüttenkäse mit Kartoffelbrei - mit Wasser zubereitet; später gekochtes Huhn mit Reis) Wichtig ist, daß Ihre Katze viel trinkt ! Durchfall bei jungen Katzen ist sehr gefährlich, da ihr Körper viel schneller austrocknet !! Bei Jungtieren mit Durchfall sollten Sie nicht zulange damit warten, den Tierarzt aufzusuchen, er wird dem Jungtier gegebenenfalls Infusionen verabreichen müssen !

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    HOMÖOPATHISCHE MITTEL

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    KOMPLEXMITTEL


    ERBRECHEN

    ist ein Begleitsymptom bei vielen Krankheiten. Katzen erbrechen auch, um Haarballen, Gras, andere Pflanzen oder unverdauliche Nahrungsmittel loszuwerden. Übergibt sich eine Katze häufiger, ist dem Erbrochenen Blut beigemengt oder gibt es noch andere Krankheitsanzeichen, müssen Sie mit der Katze sofort zum Tierarzt !

     

    HOMÖOPATHISCHE MITTEL
    KOMPLEXMITTEL
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    Bei Erbrechen von Milch bei Saugwelpen kann Aethusa D4 helfen.

     

    VERDAUUNGSORGANE

    Bei jedem sehr starkem Durchfall und oder starkem Erbrechen, bzw. wenn am 2. Tag noch keine Besserung zu bemerken ist, sofort den Tierarzt aufsuchen ! Der große Flüssigkeitsverlust könnte lebensgefährlich werden. Erbrechen und Durchfall können auch der Beginn einer ernstenInfektionskrankheit sein.

     

    VERSCHIEDENES

  • Aconizum D6 : ist ein sehr wichtiges Mittel bei beginnenden Infektionen. Typisch ist plötzlich einsetzendes Fieber am Abend. Die Katze verhält sich ruhelos, ängstlich. Atmung und Herzschlag sind beschleunigt. Verabreichen sie Aconitum möglichst früh bei Fieberbeginn im Abstand von 20 Minuten. Es hilft nicht mehr, wenn der Infekt auf einem Organ lokalisiert ist.

  • Arnica : ist ein sehr vielseitiges Mittel, dass in keiner Hausapotheke fehlen sollte. Arnica wird grundsätzlich nach jedem Blutverlust verabreicht, nach einem Unfall, vor und nach Operationen, nach einer Geburt. Arnica D6 sollte bei jeder Verletzung verabreicht werden. Arnica D30 fördert die Wundheilung nach einer Operation. Die Katze bekommt zwei Tage vor der Operation je eine Gabe, nach der Operation alle vier Stunden für zwei Tage und anschließend wieder nur noch eine Gabe. Arnica D200 hilft alten Katzen zu mehr Lebensfreude, denn es verbessert die Durchblutung und stärkt das Herz. Man gibt alle vier Wochen eine Gabe.

  • Berberis D6 : wird bei Leber-und Nierenerkrankungen eingesetzt. sie Katze lehnt Berührungen in der Lendengegend ab, da sie offensichtlich Schmerzen hat. Sie wirkt schwach und hinfällig.

  • Calcium Carbonicum D30 : steht in Beziehung zu Knochen, Zähnen und Haaren und Muskeln besonders bei Welpen der schweren Rassen. Es hilft den Welpen in der Entwicklung und alten Katzen die langsam und träge sind. Man verabreicht das Mittel über mehrere Wochen. Nach einer Wurmkur sollten alle Rassen dieses Mittel einmal in der Potenz D200 erhalten um die angegriffenen Darmflora zu harmonisieren.

  • Calcium Fluoratum D12 : hilft bei Störungen im Calciumhaushalt die sich folgendermaßen äußern: Fell wirkt trotz guter Pflege struppig, glanzlos und splissig. Katzen die bei der letzten Trächtigkeit eine schwere Geburt hatten versorgt man während des letzen Drittels der Trächtigkeit mit einer täglichen Gabe

  • Calcium Phosphoricum D6 : hilft bei Störungen im Calciumhaushalt der schlanken Katzen.

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    KNOCHENVERÄNDERUNGEN IM ALTER

    Krankheitsbild: Eine Katze bleibt normalerweise bis ins hohe Alter agil und beweglich. Eine Alterserscheinung können allerdings Veränderungen des Skeletts sein, die sich für uns wegen ihres langsamen Verlaufs unauffällig vollziehen. Knochenverformungen treten aufgrund der im Alter schlechter werdenden Resorbierungsmöglichkeiten von Mineralien, wie z. B. Calcium, auf. Solche Verformungen können röntgenologisch gut sichtbar gemacht werden. Außerdem können diese Veränderungen Bewegungsstörungen und sogar Lahmheiten hervorrufen.

     

    ZAHN & ZAHNFLEISCHPROBLEME :
      

    Mercurisus solubillis D30 : hilft bei Zahnfleischentzündungen. Der üble Mundgeruch ist typisch. Oft sind die Drüsen geschwollen und der Urin ist trüb.